Erschreckende Vorstellung – Kind im Eis eingebrochen!

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Die Sirene ertönt, der Funkmeldeempfänger piept oder das Handy bringt den aktiven Feuerwehrfrauen und –männern die Meldung, dass irgendwo Hilfe benötigt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist ihnen nicht bekannt, ob sie zu einer Ölspur, einem Brand oder wie 2016 zwei Mal, zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person gerufen werden.

Die Einsatzmeldung – „Kind im Eis des Wäschweihers eingebrochen“ - war das Übungsszenario der Jugendwehr. Sie rückten mit dem HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug) am Wäschweiher an und übten die Rettung über gefährliches Eis. Die verunglückte Person wurde auf einem "Bineboard", einem schwimmfähigen Rettungsbrett, fixiert und so sicher aus der Gefahrenzone gebracht und vor Unterkühlung geschützt. Bewohner aus Heideck sahen noch eine Stunde vorher zwei Kinder alleine auf dem Eis und vermuteten schon einen ernsten Einsatz. Gott sei Dank war dies nicht der Fall, aber für den Ernstfall wäre die Feuerwehr aufgrund vieler Übungen gut gerüstet.