Ist unsere Gemeinde inklusiv?

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Das war das zentrale Thema einer Veranstaltung im katholischen Pfarrheim St. Benedikt in Heideck. Das bischöfliche Ordinariat Eichstätt, vertreten durch Pfarrer Alfred Grimm, hatte dazu die Bewohner der Außenwohngruppen der Einrichtung Regens Wagner Zell (Theresia Haselmayr Häuser, Regens Wagner Häuser) und Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde zu einem Austausch eingeladen. Bei dem Gespräch wurde deutlich, die Bewohner der Wohngruppen fühlen sich als Heidecker Bürger und gehören ganz selbstverständlich zum Gemeindeleben dazu. So sind sie z. B. beim Umzug anlässlich des Heidecker Heimatfestes als Gruppe jedes Jahr dabei, haben einen Stand am Weihnachtsmarkt und sind beim Neujahresempfang der Stadt eingeladen. Am Tag der offenen Tür der beiden Häuser oder bei Besuchen in der Volksschule informieren sie die Bürger über das Thema Hörbehinderung. Obwohl das inklusive Zusammenleben zwischen hörbehinderten und hörenden Bürgern in der Stadt Heideck schon gut gelungen ist, gibt es von beiden Seiten noch Ideen und Vorschläge zur Verbesserung. Die gehörlosen Gemeindemitglieder würden sich bei Veranstaltungen im Hinblick auf Barrierefreiheit Gebärdendolmetscher wünschen. Um die Kontakte noch zu intensivieren, wurde die Bewohner der Wohngruppen von verschiedenen Gruppen und Vereinen in Heideck, wie z. B. der Kirchengemeinde, der Stadt, der KAB und der VDK, zu einer Vielzahl von Veranstaltungen eingeladen.