Filmvortrag über Georg Elser

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Am Mittwoch, 22. November 2017 um 19.30 Uhr wird im Laibstädter Pfarrheim der Film "Elser – Er hätte die Welt verändert" gezeigt. Der Spielfilm aus dem Jahr 2015 porträtiert Georg Elser, einen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, dessen Attentat auf Adolf Hitler und nahezu die gesamte NS-Führungsspitze im Bürgerbräukeller in München scheiterte. Das Drehbuch erzählt den Film auf zwei Zeitebenen. Die erste handelt vom Einbau der Bombe im Bürgerbräu 1939, den Verhören unter Folter im selben Jahr bis zu Elsers Ermordung am 9. April 1945 im KZ Dachau. In Rückblenden wird geschildert, wie Georg Elser von einem lebensbejahenden Menschen zum entschlossenen Widerstandskämpfer wird und wie er mit dem Konflikt umgeht, Menschenleben zu opfern, um das 1939 absehbare unermessliche Blutvergießen im Zweiten Weltkrieg zu verhindern. Der Film beruht auf intensiven Recherchen der Autoren und des Produzenten des Films. Unter anderem wurden Passagen aus den Verhörprotokollen der Gestapo, ebenso wie der Originalton der Hitlerrede vom 8. November 1939 im Film dramaturgisch eingesetzt. Der Eintritt ist frei. Dauer ca. 110 Minuten.