VdK-Weihnachtsfeier

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Bild Beitrag VdK WeihnachtsfeierMit jedem Jahr steigt die Zahl der VdK-Mitglieder, die zur Weihnachtsfeier in den Heidecker Lindwurmbräu kommen. Das ist sicher auch ein Verdienst der Ortsvorsitzenden Veronika Habermann, die sich über eine stetig steigende Zahl an Mitgliedern des Sozialverbands freute.

Landrat Herbert Eckstein dankte der Vorsitzenden. Die Heidecker wären zwar früher an vielen Orten engagiert gewesen, jetzt aber seien sie es auch daheim. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an den erfolgreichen Spezialitätenmarkt im Mai auf dem Heidecker Marktplatz. Eckstein bezeichnete die Einsamkeit älterer Menschen als die schlimmste Krankheit. Er appellierte an die Anwesenden: „Geht, solange ihr könnt, selber einkaufen!“ Wichtig seien dazu Geschäfte im Ort. Auch daheim in der Wohnung solle man rechtzeitig bauliche Veränderungen vornehmen. Dem VdK bescheinigte der Landrat hervorragende Arbeit. Man müsse sich trauen, sich helfen zu lassen. Am bevorstehenden Weihnachtsfest könne man nicht in drei Tagen alles nachholen, was man das ganze Jahr über versäumt habe. Zum Abschluss wünschte er Gesundheit und Gottes Segen.Der Stellvertretende Bürgermeister Dieter Knedlik überbrachte die Glückwünsche des im Urlaub weilenden Rathauschefs. Er dankte dem Ortsverband für die gute Arbeit während des ganzen Jahres. Die VdK-Kreisgeschäftsführerin Christine Lehmeyer wartete mit erfreulichem Zahlenmaterial auf. In der Bundesrepublik habe der Verband rund 1,8 Millionen Mitglieder, davon 670.000 in Bayern und fast zehntausend im Kreisverband Roth-Schwabach. 258 sind es in Heideck. Im zu Ende gehenden Jahr habe man im Kreisverband 4800 Beratungen durchgeführt, 863 Anträge bearbeitet, 246 Widersprüche eingelegt und 52 Klagen geführt. Dabei habe man 450 000 Euro für die Mitglieder erstritten.

Helmut Netter am Akkordeon lockerte die Veranstaltung mit weihnachtlichen Weisen auf. Viele der Anwesenden sangen begeistert mit. Maria Allmannsberger und Hans Endres lasen Weihnachtsgeschichten vor.Auch der Kreisvorsitzende Heinz Bieberle forderte die Anwesenden auf: „Gehen Sie hinaus und bleiben Sie nicht vor dem Fernseher sitzen!“ Beim Kaffeekränzchen solle man auch andere Gespräche suchen, als über die Anzahl der täglich einzunehmenden Tabletten zu reden. Zusammen mit Veronika Habermann ehrte Heinz Bieberle die langjährigen Mitglieder, von denen allerdings etliche vor allem aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnten. Zehn Jahre beim VdK sind: Waltraud Schmidt, Hamez Morina, Anton Prohaska, Georg Stengl, Hans Traglauer, Hans-Peter Beuthner, Reinhild von Berg, Otto Schwarz und Walter Koszorus. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Karl-Heinz Balker, Ludwig Stadlbauer, Hannelore Fiegl und Johann Semmler. Rudolf Stowasser und Konrad Huger halten dem Verband seit 25 Jahren die Treue. Arnold Dürbeck und Anton Mosler tun das bereits seit 30 Jahren. Bei Kaffee und Kuchen und vielen Gesprächen und Liedern ging die Weihnachtsfeier weiter.