Nachbesprechung der Jugendzukunftswerkstatt

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In der jüngsten Zusammenkunft der rührigen Jugendzukunftswerkstatt Heideck wurden Rückschau und zugleich Ausblick gehalten. Dazu waren von Seiten der Stadt Bürgermeister Ralf Beyer, zweiter Bürgermeister Dieter Knedlik, Maria Brunner die Jugendbeauftragte und zugleich die dritte Bürgermeisterin gekommen, sowie die Praktikantin Anna-Lena Priem. Vom Kreisjugendring Roth war Birgit Lang dabei. Fünf Jugendliche, eigentlich die Hauptpersonen, ergänzten die Gruppe.

Am Rosenmontag war die schon lange gewünschte Jugendparty über die Bühne gegangen. Vom Marktplatz aus hatten die maskierten Jugendlichen einen vier Meter langen Bollerwagen zur „Zweigstelle“ gezogen, einem Lokal am östlichen Ortseingang von Heideck. Wohl durch das Gewicht des mitgeführten Stromaggregats erlitt das Gefährt einen Achsbruch, der allerdings mit Bordmitteln schnell behoben werden konnte. Obwohl in den umliegenden Orten ebenfalls Jugendpartys stattgefunden hatten, waren doch rund 20 Jugendliche in die „Zweigstelle“ gekommen. Es gab Spiele, Musik und dann als Höhepunkt den Auftritt der Jazztanzgruppe Laibstadt unter der Leitung von Larissa Eckmann. Danach war die Tanzfläche frei und die Party ging weiter. Allgemein wurden die zivilen Preise gelobt. Alkohol gab es natürlich nicht. Damit war der Anfang in Sachen Jugendpartys gemacht und Dieter Knedlik ist guten Mutes, dass ähnliche Veranstaltungen auch weiterhin Zuspruch finden werden.

„Mach deine eigene Fotostory“ ist ein dreitägiger, kostenloser Workshop des Kreisjugendrings überschrieben, den Birgit Lang für Ende Mai ankündigte. Zwölf Teilnehmer im Alter von 12 bis 16 Jahren könnten mitmachen. Weiterhin machte Birgit Lang auf das 30. Mittelfränkische Jugend-Filmfestival aufmerksam, das vom 09. bis 11. März 2018 in Nürnberg im Cinecittà stattfindet. Auch dort ist der Eintritt frei. Wenn da nur nicht die schwierige Anbindung Heidecks an den öffentlichen Personennahverkehr wäre. Für Fahrten zu Kinobesuchen in Georgensgmünd wurde über ein Sammeltaxi diskutiert, wobei man auch die Orte Allersberg und Hilpoltstein mit einbinden könnte.

Michael regte an, beispielsweise am Bolzplatz, Solarpaneelen zu installieren, um mit dem erzeugten Strom Handys aufzuladen. Diese Ladestation, eventuell mit einer Wetterstation kombiniert, könnte ein Treffpunkt für Jugendliche werden. Dass ein Tierheim für Heideck nicht möglich ist, war bereits beim ersten Treffen klar gemacht worden. Aber vielleicht wäre der Vorschlag „Ich habe einen Hund, aber keine Zeit“ in Verbindung mit „Ich habe Zeit, aber keinen Hund“ eine Möglichkeit, tierliebende Jugendliche dafür zu begeistern, mit anderen Hunden Gassi zu gehen.
Man will am Ball bleiben und sich über die Machbarkeit der Vorschläge genauer informieren. Am Dienstag, den 27. März 2018 wird um 17 Uhr das nächste Treffen im Bürgersaal stattfinden.