Schülerkonzert der Musiklehrerin Gisela Timm

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Zu einem Schülerkonzert hatte die Musiklehrerin Gisela Timm nach Heideck eingeladen. Hier konnten ihre zahlreichen Schülerinnen und Schüler in beeindruckender Weise ihre musikalischen Fortschritte vorführen. Sie kamen aus Heideck, Allersberg und Pleinfeld. Dicht gedrängt saßen die jungen Musikerinnen und Musiker mit ihren Angehörigen im Bürgersaal des Rathauses. Erwartungsvoll die einen, etwas unruhig und aufgeregt die anderen. Zu allem Überfluss trug Gisela Timm den linken Arm in der Schlinge, denn sie war kurz zuvor im Rathaus gestürzt. Jetzt konnte sie nicht mehr wie gewohnt mit Akkorden auf dem Keyboard begleiten. Sie unterstützte dennoch mit ihrem Gesang.

Manche Schüler des ersten Konzertteils waren erst seit ein paar Wochen dabei. Es begann mit dem Kinderlied „Kommt ein Mäuschen“. Viele andere Titel folgten, wie etwa ein Seemannslied, ein Rundtanz, „Pumuckl“, „Good night, ladies“, „Der Cowboy Jim“, „Oh, when the saints“ und sogar Beethovens „Für Elise“. Im Quartett, zu dritt, zu zweit, aber auch solistisch traten die kleinen Künstler auf. Hin und wieder ging mal ein Ton daneben, aber das war der Aufregung vor so großem Publikum geschuldet. Dass aber eine Flöte nur schräge Töne von sich gab, das ging gar nicht. Der Fehler war aber schnell gefunden: Das Instrument war sicher sorgfältig gereinigt worden, aber der Flötenputzer steckte noch darin. Danach klappte der Vortrag. Die Gitarren spielten: Isabel Fries, Charlotte Rittner, Toni Sperber, Lenny Schlierf, Aleksandar Velev, Simon Josche, Rafael und Valentin Strauß, Erik Langpap, Emily Huf, Marie Braband, Amelie Rupp, Maria Prisacaru, Emma Stapfer, Ann-Sophie Reitner und Emma Stapfer. Die Flöte bliesen Michael Reitner, Isabell Schneider, Philipp Nißlein, Anna-Maria Hueber, Anna Häckl, Jeremias Barth, Ronja Eichiner, Viktoria Betz und Marlene Fichtner. Antonia Lehner spielte auf der Querflöte. Am Klavier saßen Madlen Stadler, Elisabeth Lehner und Ulrich Fink. Clemens Hohmann spielte auf dem Keyboard.

Nach der Pause hatte die zweite Schülergruppe ihren Auftritt. Sie hatten bereits ein bis zwei Jahre Musikunterricht und dementsprechend anspruchsvollere Titel ausgewählt, wie etwa „Der neckende Kuckuck“, „Old Mac Donald“, ein Rundtanz aus der Bretagne, „Oma singt laut Rock & Roll“, „Die Affen rasen“, „Freude, schöner Götterfunken“ und „Rock my soul“ angesagt. Die Interpreten auf der Gitarre waren Selina und Sofia Loy, Viktoria und Nikola Mrozkowiak, Emilie Betz, Jakob Bender, Lion Korenke, Felix Schwarz, Lena Schöll, Katja Fischer, Fanny Deppner, Pascal Oehme, Hanna Pappenheimer, Samuel Barth, Fiona Lechner, Laura und Klara Gamperling, Sara Käser, Anna Knipter, Vera Böhm und Rebecca Röz. Auf der Flöte waren Emilie Ludwig und Bernadette Roth zu hören, auf der Querflöte Antonia Kahn. Das Klavier spielten Josephine Michalek und Balkies Alrahal. Auch hier bildete Beethovens „Elise“ das krönende Finale. Reicher Applaus war allen Beteiligten sicher.