Heidecker Kommunionkinder pflanzen Apfelbaum

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Auch in diesem Jahr wieder hat Stadtpfarrer Dr. Josef Schierl mit den Kommunionkindern des Jahres im Ziegelmoos einen Apfelbaum gepflanzt. Zu Beginn der Andacht stellte der Geistliche fest, dass Gott die Welt erschaffen hat, er alles blühen und wachsen lässt und wir deshalb heute gemeinsam einen Baum pflanzen, der einmal großartige Früchte tragen wird. Die Kinder und viele Eltern bestätigten dies singend mit dem Lied „Du hast uns Deine Welt geschenkt, Herr wir danken Dir!“ Stadtpfarrer Schierl erklärte dazu den Kindern das Gleichnis vom Weinstock und den Reben, welches mit der Baumpflanzung in Verbindung steht. Darin vergleicht sich Jesus selbst mit einem Weinstock, an dem die Reben oder die „Äste“ wachsen. Wir Menschen sollen in unserem Leben Reben sein, die an ihm hängen, denn nur Reben können Früchte tragen, wenn sie mit dem Weinstock in Verbindung bleiben. Auf uns Menschen übertragen bedeute dies, dass wir unser Leben lang bis in die Ewigkeit die Verbindung zu Jesus herstellen. Dort wo die Verbindung zu Gott stimmt, werden auch Früchte wachsen. Auf die Frage des Stadtpfarrers an die Kinder, welche Früchte wir Menschen im Sinne des Gleichnisses hervorbringen können, nennen die Kinder u.a. Hilfsbereitschaft, Treue, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Lob und Anerkennung oder Fairness. Wenn wir Menschen mit Gott in Verbindung bleiben, z.B. durch den Besuch von Gottesdiensten oder im Gebet, können die Früchte wachsen, die Jesus im Gleichnis vom Weinstock und den Reben gemeint hat. Bevor der Apfelbaum eingepflanzt wurde, hängten die Kommunionkinder Namenkärtchen mit ihren Bildern und die möglichen Früchte an die Äste des Baumes. Dann wurde der Baum eingepflanzt und mit Wasser versorgt, damit er einst gute Früchte tragen kann.