Gelungenes Pfarrfest am vergangenen Sonntag

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Eine „Auferstehung“ in der Kanaan-Oase konnte man beim Pfarrfest der katholischen Kirchengemeinde Heideck-Laibstadt-Liebenstadt genießen. In diesem Fall waren „Auferstehung“, „Hochwürden“ und „sanfter Engel“ Softdrinks, die vom Heidecker Gebetskreis gemixt wurden. Jedes Jahr um den Johannistag (24. Juni) feiert Heideck das Pfarrfest. Schließlich ist Johannes der Täufer ja auch der Schutzpatron der Heidecker Stadtpfarrkirche. Zu Beginn zelebrierte am Sonntag Stadtpfarrer Dr. Josef Schierl den Festgottesdienst, der vom Kirchenchor unter der Leitung von Franz Stengl musikalisch begleitet wurde. Danach wurde zum Frühschoppen mit Weißwurst und Brezen eingeladen. Viele freiwillige Helfer hatten das Fest vorbereitet und kümmerten sich nun um das leibliche Wohl der Gäste. Dazu gehörte auch der Rollbraten zum Mittagessen. Der katholische Frauenbund bot Kaffee und selbstgebackenen Kuchen an. Die „Minis“, die jüngeren Ministranten, hatten Waffeln im Angebot, die größeren servierten Getränke. Die Firmlinge trugen das benutzte Geschirr zusammen. „Sepp“ Irro sorgte für die musikalische Unterhaltung. Auch das Wetter spielte mit, wenn auch ab und zu eine frische Brise über den Platz wehte und dunkle Wolken zum Himmel aufschauen ließen. Doch es blieb trocken. Zusehends füllte sich der Marktplatz mit Besuchern.
Timotheus Sorgatz, der Vorstand des Kirchenfördervereins, überreichte zusammen mit Kirchenpfleger Ludwig Roith, dem Pfarrverbandsvorsitzenden Sebastiab Streb und Maximilian Peschke, dem Schriftführer des Kirchenfördervereins, an Stadtpfarrer Dr. Josef Schierl einen Scheck über viertausend Euro für die Kirchensanierung. Das Geld war in verschiedenen Kleinaktionen wie Kuchenverkauf und Altkleidersammlung erarbeitet worden. Mit einem herzlichen „Vergelt‘s Gott“ nahm Stadtpfarrer Schierl die Spende entgegen. 800 000 Euro, so berichtete er, seien bisher für die Außenrenovierung und die Stabilisierung der Statik aufgewendet worden. Nun stehe die Innensanierung der Kirche an, für die bis zu einer Million Euro veranschlagt seien. Viel Geld, auch wenn die Diözese einen gewissen Beitrag leistet. Pfarrer Schierl warb für eine Mitgliedschaft im Kirchenförderverein, zur Unterstützung der Baumaßnahmen, denn, so sagte er: „Die Kirche gehört nicht dem Pfarrer, sondern Gott und den Menschen.“

Mit viel Applaus wurden die Auftritte des katholischen Kindergartens und der Jazztanzgruppe Laibstadt bedacht. Die Stadtbücherei hatte einen Bücherbasar aufgebaut, bei dem aussortierte Bücher billig zu erwerben waren. Viel genutzt wurde von den Kindern die Hüpfburg. „Wie viel Gramm wiege ich?“, stand neben einem mit Steinen gefüllten Säckchen zu lesen. Bei diesem Schätzspiel des Kirchenfördervereins gab es Verzehrgutscheine zu gewinnen. Mit dem Einsatz war eine Spende für die Kirchensanierung verbunden. Kunstvolle Handarbeiten des Bastelkreises wie Wollsocken, Lavendelkissen und Babyschuhe rundeten das Angebot ab. Als das Fest gegen 18 Uhr zu Ende ging, packten wiederum viele helfende Hände zu, um aufzuräumen.