Fachschulprojekt am Baugebiet

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Foto: AlbrechtMit professioneller Ausrüstung bepackt, beplanten und vermaßen 24 angehende Bautechniker und Bautechnikerinnen der Rudolf-Diesel-Fachschule ein Grundstück am Baugebiet „Mühlfeld Erweiterung“. Zu dieser Kooperation zwischen der Nürnberger Fachschule und der Stadt Heideck ist es gekommen, da unter den Teilnehmern der Heidecker Oliver Albrecht sich um einen geeigneten Bauplatz umschaute und gleich den Kontakt mit der Stadtverwaltung aufgenommen hat. „Wir suchten nach einem Grundstück, dass in einem beplanten Baugebiet liegt und das wir auch betreten dürfen“, so Oliver Albrecht.

Im ersten Gespräch, das zwischen sechs Vertretern der Fachschule, Christian Albrecht vom Bauamt und Bürgermeister Ralf Beyer im Bürgersaal stattfand, wurde das Projekt im Detail vorbesprochen. Dabei wurden Fragen zu unterschiedlichen Verwirklichungen im Baugebiet gestellt. Bei der Aufgabenstellung der Schülerinnen und Schüler im dritten Semester handelt es sich um die Erzielung einer fiktiven Baugenehmigung. Im Speziellen soll ein Wohnhaus mit integriertem Büro und Garage geplant werden, dass möglichst nach Vorgaben des bestehenden Bebauungsplans errichtet werden kann. Ihre Aufgabe ist es, alles aus einer Hand zu erledigen: angefangen von der Vermessung des Grundstücks, über die Planung und die Stellung der behördlichen Anträge bis hin zur Errichtung eines Modells. Solch eine Übung ist aus Sicht des Bürgermeisters Ralf Beyer wichtig, da „durch so ein Projekt ein übliches Szenario realistisch nachgestellt werden kann“.

Die Schülerinnen und Schüler streben den Beruf des/der staatlich geprüften Techniker/Technikerin in der Fachrichtungen Bautechnik an. Der Abschluss führt die Bauvorlagenberechtigung mit sich. Die Absolventen können dann Genehmigungsplanungen unterschreiben und bei den entsprechenden Behörden einreichen.