Dr. Neuner führt zu markanten Bäumen in und um Heideck

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Eine dreistündige und etwa fünf Kilometer lange Wanderung im Rahmen von BayernTourNatur in und um den Ortskern von Heideck, unter der Führung von Dr. Karl-Heinz Neuner, gewährte den knapp 20 Teilnehmern einen Ein- und Überblick, wo im Stadtgebiet sehenswerte bzw. sehenswürdige Bäume stehen, die teilweise auch schutzwürdig sind oder bereits unter Schutz stehen. Es handelte sich sowohl um jüngere als auch um ältere Exemplare verschiedener Baumarten. Ausgerichtet wurde die Wanderung vom Heidecker Arbeitskreis für Tourismus, wofür die Teilnehmer einen Stempel in den diesjährigen Wanderpass bekommen konnten. Der Weg führte zunächst von der Stadthalle über die Baumallee nach Schloss Kreuth, wo man auch die ziemlich alten, von ihrem Habitus her recht knorrigen Huteichen bewundern konnte. Auf der Strecke lagen dann ferner Baumgruppen am Wäschweiher, entlang des nördlichen Stadtgrabens, am Höfener Weg, an der östlichen Bahnhofsstraße, am Friedhof, am Kriegerdenkmal sowie die vor etwa 25 Jahren sanierten Linden entlang der Lindenallee, um hier nur einige Beispiele zu nennen. Natürlich machte sich die Wandergruppe auch ein Bild vom früheren und jetzigen Baumbestand am Festplatz. Dabei bediente sich Neuner der Erkenntnisse eines ziemlich alten Baumkatasters der Stadt Heideck aus dem Jahr 1996, das er damals selbst zusammen mit dem zuständigen Bauamtsleiters Erwin Walter erstellt hat. Darin sind auf 38 Blättern ungefähr 200 Bäume fotografisch dokumentiert. Darüber hinaus gibt uns dieses Kataster noch Auskunft über Standort, Baumart, Alter, Vitalität und Schutzstatus. Es enthält zudem wichtige Bemerkungen für eine zukunftsweisende Behandlung vieler dieser Bäume. Neuner stellte fest, dass einige der damals dokumentierten Bäume zwar nicht mehr existieren, dafür jedoch in den meisten Fällen geeignete Ersatzpflanzungen geschaffen worden sind.