Weihnachtspaketaktion der Grundschüler

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Bild Beitrag WeihnachtspaketaktionDie Grund- und Mittelschule Heideck unterstützt wieder den Verein „WERKE statt WORTE e.V.“ mit der Weihnachtspaketaktion der Nächstenliebe. In diesem Jahr haben die Kinder mit Hilfe ihrer Eltern mehr als 60 Riesenpakete gepackt, die zum Weihnachtsfest den armen Familien in Vukovar (Bosnien-Herzegowina) übergeben werden.

Zur Übergabefeier der Weihnachtspakete haben sich alle Kinder mit ihren Lehrkräften im Hauptflur der Schule versammelt. Schulleiterin Martina Wirsing freute sich über so viele Riesenpakete, die von den Eltern mit Lebensmittel, Weihnachtstüten mit Süßigkeiten und Geschenken für die Kinder, Spielsachen, Hygieneartikel oder Haushaltswaren gefüllt wurden. Sie bedankte sich bei der Firma Klingele, die wieder die Kartonagen gespendet hat. Sie begrüßte den Vorsitzenden des Vereins „WERKE statt WORTE“ Rudolph Karg sowie den für die Region Ingolstadt zuständigen Organisator Josef Pickl aus Rudertshofen. Auch der Nikolaus, den Richard Böhm darstellte, war zur Übergabefeier gekommen. Nach dem Lied „Herr, gib Du uns Augen, den Nachbarn zu sehen“ und musikalischer Begleitung durch die Flöten- und die Orffspieler der Klasse 3a bedankte sich Josef Pickl für die wiederum großartige Unterstützung durch die Heidecker Grundschule. Ihr alle bereitet mit den vielen Paketen den armen Menschen in Vukovar eine riesengroße Freude.

Rudolph Karg bedankte sich ebenso bei den Eltern und Lehrkräften für die großartige Unterstützung der Aktion, die es schon seit 25 Jahren gibt. Er erzählte den Kindern, dass die Pakete in der Christmette am 24. Dezember an bedürftige Menschen in dem rund 2000 km entfernten Vukovar verteilt werden. Dort gebe es sehr viele Menschen, die keine Arbeit haben, sehr arm sind, nicht jeden Tag etwas zu essen haben und auch keine Weihnachtsgeschenke erwarten können. „Wenn wir den Menschen nichts schicken, dann haben sie nichts“, erklärte Karg die Situation. Er stellte fest, dass auch in diesem Jahr wieder von so vielen Menschen in Bayern Lebensmittel und andere Sachspenden zur Verfügung gestellt wurden, dass mit vier Sattelschleppern 160 Tonnen Hilfsgüter nach Vukovar gefahren werden können. Dann war die Zeit zum Feiern. Die Kinder der Klasse 4b zeigten den Tanz „Shalom“ und Rudolph Karg spielte auf der Minigitarre „Halleluja, preiset den Herrn“, bei dem die Kinder aufstehen und knien mussten, was die Mädchen und Buben mit viel Spaß mitmachten.