Vogelhäuschen basteln beim OGV Heideck

Bewertung:  / 1
uninteressantinteressant 

Bild Beitrag OGV Heideck„Vogelfutter selbst gemacht und Futterhäuschen basteln“, war das Motto des Obst- und Gartenbauvereines Heideck im Rahmen der „Aktionen mit Kids“. Acht Mädchen stellten sich einen Samstagnachmittag der Aufgabe, für die hungernden Singvögel passendes und gesundes Futter herzustellen, und ein dekoratives Futterhäuschen zu basteln. Drei Betreuer, unter Federführung der 2. Vorsitzenden des OGV Heideck, Christine Hausner aus Liebenstadt, unterstützten diese Aktion. So wurden die Kinder zunächst befragt, welche Vogelarten sie denn kennen und welche sie im heimischen Garten schon gesehen haben. Erstaunlich, so Vorsitzender Georg Stengl, wie viele Vögel die Mädchen bereits kannten. So kamen sofort Antworten, wie „Blaumeisen, Kohlmeisen, Amseln und jede Menge Spatzen gibt’s bei uns“, so eines der Mädels. Aber auch die Feinde der Singvögel, wie Sperber und Katzen wurden genannt.

Also machte man sich an die Arbeit, indem man verschiedene Futtersorten wie Sonnenblumenkerne, Nüsse, getrocknete Mehlwürmer und vieles mehr portionierte und eine Mischung daraus erstellte. Diese wurde in Tassen und Gläser gefüllt, mit heißem Rindertalg übergossen, so dass nach dem Abkühlen bereits das erste Futter zum Aufhängen fertig war. Das Highlight aber war das Basteln der Futterhäuschen, deren Unter- und Oberteile bunt bemalt und dann mit einem selbst gebauten Glaszylinder bestückt zusammengebaut wurden. Lediglich beim Vorbereiten der einzelnen Teile, sowie bei Schneid- und Bohrarbeiten wurden die Mädchen unterstützt. Den Rest erledigten sie unter fachmännischer Anleitung größtenteils allein.

Obwohl der Spaß bei der Aktion im Vordergrund stand, haben die Kids die Bedeutung ihrer Arbeit nicht vergessen und waren sich einig, dass man durch das Füttern die Singvögel gut über den Winter bringt und sie im Frühjahr wieder beim Nestbauen beobachten kann. Nach rund zweieinhalb Stunden hatten die Baumeisterinnen ihre Arbeit erledigt. Nun dürfen sie die Futterhäuschen zuhause an einem geeigneten Standort aufhängen - mit dem Gefühl, etwas Gutes für die Tiere getan zu haben.