Fasching in der Grundschule

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GS Heideck Unsinniger Donnerstag 006Mit einem dreifachen „Rot-Weiß-Blau, Heideck Helau!“ begrüßte Schulleiterin Martina Wirsing die Schülerinnen und Schüler in der Sporthalle der Grund- und Mittelschule Heideck. Schließlich war ja heute Unsinniger Donnerstag und der Ruf erinnerte an die Zeit, als Heideck eine Faschingshochburg gewesen war.

In der faschingsmäßig geschmückten Halle steppte der GS Heideck Unsinniger Donnerstag 012Bär. Aber auch Astronauten, Paschas, Prinzessinnen, Clowns, Seeräuber, Schmetterlinge und andere fantasievolle „Maschkerer“ boten ein buntes Bild. Klar, dass auch die Lehrkräfte kostümiert waren. Schließlich ist ja im Grundschullehrplan unter Kompetenzerwartungen der Begriff „Feste und Feiern“ zu finden. Viel Vorbereitung war zur Gestaltung dieser Faschingsfete notwendig gewesen.

Und da wand sich auch schon die lange Schlange der Polonaise durch den Raum. Im Anschluss machte das Heidecker Prinzenpaar unter Anleitung von Elfriede Hatzak seine Aufwartung. Zunächst verkündeten Michael I. (Michael Schöll) und Luisa I. (Luisa Roith): „Ich bin ein Dorfkind, darauf bin ich stolz. Wir Dorfkinder sind aus gutem Holz. Was kann es Schöneres geben, als auf dem Land zu leben!“ Dieses von den Eltern verfasste Gedicht setzten sie sogleich in einem schwungvollen Tanz um. „Wie bist du mit deiner Prinzessin zufrieden?“, wollte Martina Wirsing vom kleinen Prinzen wissen. Die Antwort kam spontan: „Sie ist ganz okay!“ Kinogutscheine belohnten ihren Auftritt. Alle ehemaligen Kinder-Prinzenpaare, soweit sie noch an der Schule sind, ließen nun die donnernde „Rakete“ steigen.

Beim Gemeinschaftsspiel mussten die Partner einen Luftballon so zwischen Bauch oder Stirne festhalten, dass er beim Tanzen nicht zu Boden fiel. Diese Gaudi wurde noch gesteigert, als die Ballone schließlich mit lautem Knallen zertreten werden durften. Nun hatte die Tante aus Marokko, rein musikalisch, ihr Kommen angesagt. Ein Bewegungslied zum Mitmachen, das alle wiederum in Schwung brachte. „Vordermann“ von „Geraldino und die Plomster“ riss alle mit und trieb so manche Schweißperle auf die Stirn.

Etwas ruhiger gestaltete sich ein Ratespiel, bei dem Gemeinsamkeiten einer Gruppe, wie zum Beispiel „alle, die etwas Gelbes anhaben“ erraten werden mussten. Natürlich durfte die Ratemannschaft die gezeigten Begriffe nicht sehen. Wie brüllt der Löwe? Wie zischt die Schlange? Wie eklig ist Spinnenschleim? In dieser Mitmachgeschichte hieß es gut aufpassen, denn die Begriffe mussten an der richtigen Stelle akustisch umgesetzt werden.

„Can’t stop the feeling“ hieß der beswingt vorgetragene Tanz, der schließlich das Ende der Feier bildete.